Artikel-Schlagworte: „Finanzierungen“
Mittwoch, 24. November 2010
Die häufigste Ursache für eine Liquidation oder gar Insolvenzantragspflicht von Unternehmen ist die Zahlungsunfähigkeit. Diese resultieren sehr häufig aus chronischen Cashflow-Problemen des Betriebes. Diese lassen sich häufig nur nachhaltig beseitigen, wenn einerseits die Grundrentabilität des Unternehmens ein im Branchenvergleich zufriedenstellendes Niveau erreicht und andererseits die Kapitalkosten ein vertretbares Maß nicht überschreiten. Dies wiederum lässt sich mit Hilfe einer Unternehmensberatung durch Branchenvergleiche hinsichtlich der Kapitalstruktur und anhand von Konditionsvergleichen feststellen. Gegebenenfalls bietet es sich hierauf aufbauend an, ein ganzheitliches Konzept zur Neustrukturierung der Unternehmensfinanzierung in die Wege zu leiten.
Derartige Überlegungen gelten grundsätzlich für Betriebe jeder Größe, Branche und Rechtsform. Im Zuge einer Existenzgründung besteht somit die herausragende Chance, die Finanzierungsstruktur von Grund auf solide zu gestalten und mit Hilfe dynamischer Kennzahlen, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit einem Existenzgründungscoach, kontinuierlich zu überwachen.
Schlagworte:Branchen, Branchenkennzahlen, Branchenvergleich, Engpass, Existenzgründung, Finanzierung, Finanzierungen, Insolvenz, Insolvenzantrag, Kennzahlen, Liquidität, Unternehmensberatung, Unternehmensfinanzierung
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Montag, 22. November 2010
Bei der Aufnahme einer Finanzierung größeren Ausmaßes, beispielsweise einer Baufinanzierung, werden häufig und sinnvollerweise die Risiken, die darin bestehen, dass die Hinterbliebenen nach dem Tod des Alleinverdieners die Immobilie finanziell nicht halten können, durch eine Risikolebensversicherung abgesichert.
Bei kleineren und mittleren Finanzierungen, zu denen auch eine Existenzgründung zählen kann, wird bisweilen jedoch von Seiten des Kreditinstituts eine sogenannte Restschuldversicherung ins Spiel gebracht. Diese lohnt sich durchaus, jedoch nur für den Anbieter und den Vermittler, nicht für den Kunden. Bei einer Einbeziehung der Versicherungskosten könnte sich im Ergebnis der Effektive Jahreszins in einer Größenordnung von rund 5 Prozentpunkten verteuern. Als preisgünstigere Alternative steht für Kreditnehmer eine klassische Risikolebensversicherung zur Verfügung, deren Versicherungssumme sich degressiv fallend an die planmäßig ausstehende Restschuld der Darlehen bzw. Kredite anpasst.
Hinsichtlich einer nicht unnötig teuren Finanzierung empfiehlt es sich, auch auf derartige Feinheiten zu achten. Eine bankenunabhängige und neutrale Unternehmensberatung kann hierbei ein wertvoller Ansprechpartner sein.
Schlagworte:Baufinanzierung, Darlehen, Existenzgründung, Finanzierung, Finanzierungen, Immobilienfinanzierung, Kredit, Kredite, Lebensversicherung, LV, Restschuldversicherung, Risiko-LV, Unternehmensberatung, Unternehmensfinanzierung, Versicherungen
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Mittwoch, 17. November 2010
Ratenkredite als Alternative zum Leasing werden oftmals, auch wegen der in aller Regel höheren monatlichen Belastung durch die Kreditrate im Vergleich zur Leasingrate, als teurer empfunden. Für einen aussagefähigen Vergleich sollten jedoch die Gesamtkosten jeder Finanzierung miteinander verglichen werden, um sich für die günstigere Variante zu entscheiden. Auch mögliche vertragliche Nutzungseinschränkungen aufgrund der begrenzten Laufzeit des Leasingvertrages und einer möglicherweise vereinbarten Fahrleistung, die nicht ohne zusätzliche Kosten überschritten werden darf, sind hierbei zu bedenken.
Im Rahmen einer Existenzgründung kommt Leasing, nicht nur für Kraftfahrzeuge, relativ häufig zur Anwendung. Der entscheidende Vorteil im Vergleich zur Kreditfinanzierung, die in aller Regel geringere monatliche Belastung, gibt hier häufig den Ausschlag bei der Wahl der Finanzierung. Im Vergleich zu einem Kredit kann beim Leasing im Übrigen unter Umständen eine weniger intensive Bonitätsprüfung seitens der Leasinggesellschaft den Ausschlag geben. Zu bedenken sind für Unternehmen in der Phase der Existenzgründung jedoch, dass die Geschäftsinhaber hierbei noch als Privatpersonen, auch in Bezug auf die Schufa, gelten. Dies sollte wie auch die Frage nach bilanziellen Auswirkungen bei den unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten mit einer auf Finanzierung und Existenzgründung spezialisierten und von Kreditinstituten unabhängigen Unternehmensberatung besprochen werden.
Schlagworte:Existenzgründer, Existenzgründung, Finanzierung, Finanzierungen, Finanzierungskosten, Kredit, Kredite, Leasing, Ratenkredit, Ratenkredite, Schufa, Unternehmensberatung, Unternehmensfinanzierung
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Freitag, 5. November 2010
Die klassischen (Verkaufs-)Argumente pro Leasing und contra Kredit bei betrieblichen Investitionen sind Bilanzneutralität und “steuerliche Gründe“. Beides kann und sollte kritisch hinterfragt werden. Grundsätzlich vorteilhaft stellt sich Leasing meist im Hinblick auf eine niedrigere monatliche Belastung im Vergleich zu einer klassischen Finanzierung dar. Sofern man nicht zufällig ein Schnäppchen in Form eines besonders günstigen Angebots im Rahmen einer Sonderaktion ergattern kann, ist es dennoch möglich, dass sich Leasing insgesamt gesehen als teurer herausstellt. Das Für und Wider der jeweiligen Finanzierungsalternative sollte in Zweifelsfällen mit einer unabhängigen, neutralen Unternehmensberatung besprochen werden.
Schlagworte:Finanzierungen, Finnazierung, Investition, Investitionen, Kredit, Kredite, Leasing, Unternehmensberatung, Unternehmensfinanzierung
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Donnerstag, 7. Oktober 2010
Die neue handelsrechtliche Bilanzierung nach dem Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) bringt erhebliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss von Unternehmen mit sich, die nach dem HGB bilanzieren. Betroffen sind somit auch kleinere Mittelständler. In aller Regel ergeben sich deutliche Veränderungen durch eine höhere Dotierung der Pensionsrückstellungen für die Betriebliche Altersvorsorge (bAV). Dies geht grundsätzlich mit Verschlechterungen von Bilanzkennzahlen (z.B. Eigenkapitalquote) und Auswirkungen auf das Rating des Unternehmens einher. Die Unternehmensfinanzierung insgesamt bleibt somit auch nicht unberührt.
Schlagworte:bAV, Betriebliche Altersvorsorge, Bilanz, Bilanzierung, Bilanzkennzahlen, BilMoG, Eigenkapital, Eigenkapitalquote, Finanzierung, Finanzierungen, JA, Jahresabschluss, Jahresabschlussanalyse, Mittelstand, Mittelständler, Pensionsrückstellungen, Rating, Unternehmen, Unternehmensberatung, Unternehmensfinanzierung
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Freitag, 1. Oktober 2010
Unter einer Vollfinanzierung versteht man eine Investition, die vollständig durch Aufnahme von Fremdkapital durchgeführt wird. In der Praxis erfolgt hierbei eine Finanzierung, bei der der Kaufpreis in voller Höhe durch neu valutierte Kredite oder Darlehen durch Kreditinstitute beglichen wird.
Für ein Unternehmen hat eine Vollfinanzierung den Vorteil, dass das bestehende Eigenkapital geschont wird. Unter der Maßgabe, dass die Investition sich als rentabel herausstellen soll, muss diese rechnerisch jedoch eine höhere Rendite erwirtschaften als die Finanzierungskosten, bemessen nach dem Effektiven Jahreszins. Auch ist zu beachten, dass die Eigenkapitalquote sinkt, was sich negativ auf das Rating des Unternehmens auswirken kann. Überdies steigt im Vergleich zu einer Mischfinanzierung mit einem teilweisen Eigenkapitalanteil der Kapitaldienst an.
Für gewöhnlich üben Kreditinstitute bei der Durchführung von Vollfinanzierungen für Unternehmen und beruflich Selbstständige eine größere Zurückhaltung als im Privatkundengeschäft. Sofern eine anstehende betriebliche Investition vollständig durch Fremdkapitalaufnahme realisiert werden soll, kann in der Bereitstellung zusätzlicher Kreditsicherheiten seitens des Unternehmens gegebenenfalls eine Verhandlungsmasse liegen. Im Übrigen kann eine ortsansässige und unabhängige Unternehmensberatung aufgrund ihrer lokalen Marktkenntnis bei der Wahl geeigneter Finanzierungspartner hilfreich sein.
Schlagworte:Darlehen, Eigenkapital, Finanzierung, Finanzierungen, Fremdkapital, Investition, Kapitaldienst, Konditionen, Kredit, Kredite, Kreditsicherheiten, Rating, Unternehmensberatung, Unternehmensfinanzierung, Vollfinanzierung, Zinsaufwand, Zinsen
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Mittwoch, 29. September 2010
Ein Business Plan im Rahmen einer Existenzgründung enthält grundsätzlich eine Darstellung der Geschäftsidee bzw. des Existenzgründungsvorhabens sowie ein häufig umfangreiches Zahlenwerk, das die geplante Geschäftsentwicklung komprimiert darstellt. Hierunter fallen eine Umsatz- und Ertragsvorschau, eine Kapitalbedarfsplanung und eine Liquiditätsvorschau.
Wie umfangreich ein Business Plan im Einzelfall zu sein hat und über welchen Zeitrahmen sich das Zahlenwerk zu erstrecken hat, lässt sich nicht pauschal beantworten. Dies hängt einerseits von der Komplexität des Geschäftsvorhabens ab, andererseits vom Adressaten. Beispielsweise kann ein und derselbe Business Plan ausreichend für einen Antrag auf den Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit sein, für die Gewährung von Finanzierungen durch Kreditinstitute oder öffentliche Förderinstitutionen jedoch als nicht hinreichend in der Tiefe der Darstellung befunden werden.
Wichtig ist grundsätzlich, dass das Zahlenwerk in sich geschlossen und widerspruchsfrei ist und plausibel unter Berücksichtigung der Branchensituation von dem angehenden Existenzgründer erläutert und vertreten werden kann. Insbesondere, wenn dieser über keine einschlägigen kaufmännischen oder betriebswirtschaftlichen Kenntnisse verfügt, kann eine Zusammenarbeit mit einer Unternehmensberatung bei der Erstellung des Business Plans überaus hilfreich sein.
Schlagworte:Business Plan, Ertragslage, Ertragsvorschau, Existenzgründer, Existenzgründung, Finanzierungen, Fördergelder, Fördermittel, Förderung, Gründungszuschuss, Kapital, Kapitalbedarf, Liquidität, Liquiditätsvorschau, Umsatz, Umsatzvorschau, Unternehmensberatung
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Dienstag, 28. September 2010
Der Begriff Bonität kann als Synonym für Kreditwürdigkeit angesehen werden. Neben der persönlichen Kreditwürdigkeit, die schwer quantifizierbar ist, da sie die Vertrauenswürdigkeit bzw. Integrität des Kreditnehmers betrifft, spielt insbesondere die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bei der Bonitätsprüfung eine Rolle. Hierbei gehen Kreditinstitute bei der Prüfung eines Antrags auf eine Finanzierung der Frage nach, inwieweit der Kunde “gut“ für den jeweiligen Betrag ist.
Während im Geschäft mit Privatkunden heutzutage die Bonitätsprüfung grundsätzlich standardisierten und EDV-gestützten Prozessen folgt, stellt sich das Kreditgeschäft im Firmenkundenbereich mit Unternehmen und beruflich Selbstständigen komplexer dar. Die Bonitätsprüfung erfolgt grundsätzlich nicht nur bei Antragstellung, sondern fortlaufend durch Auswertung der einzureichenden Jahresabschlüsse und gegebenenfalls unterjähriger betriebswirtschaftlicher Auswertungen. In Verbindung mit dem Rating des Kunden entscheiden auch Sicherheiten, die vom Kreditnehmer zur Risikobegrenzung zur Verfügung gestellt werden, über die Bewilligung, Prolongation und/oder Konditionen bereitgestellter Kredite. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Finanzierungen auf Blankobasis, also ohne eine gesonderte Vereinbarung von Kreditsicherheiten, eine sehr gute Bonität des Kunden erfordern. Dies gilt gleichermaßen für eine Vollfinanzierung, bei der seitens des Kunden kein Eigenkapital eingesetzt wird. Bei einer verschlechterten Bonität eines Unternehmens, die ihn zumindest seitens des Ratings seiner Hausbank attestiert wird, kann es zielführend sein, eine bankenunabhängige und somit neutrale Unternehmensberatung zu konsultieren, um Alternativen bei der künftigen Finanzierung auszuloten.
Schlagworte:Bonität, Bonitätsprüfung, Eigenkapital, Finanzierung, Finanzierungen, Jahresabschluss, Kapitaldienst, Kapitaldienstfähigkeit, Kredit, Kredite, Kreditsicherheiten, Rating, Unternehmen, Unternehmensfinanzierung, Vollfinanzierung
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Mittwoch, 15. September 2010
Wenn in Zusammenhang mit dem Dispo auf dem privaten Girokonto bisweilen von einer Kostenfalle die Rede ist, gilt dies nicht selten auch für Kontokorrentkredite. Anders als im Privatkundengeschäft lässt sich, etwa über die Bereitstellung von Kreditsicherheiten, mitunter zwar über die Konditionen verhandeln, dennoch sind die Angebote der Kreditinstitute in aller Regel kaum als günstig zu bezeichnen, insbesondere nicht im Vergleich zu mittel- und langfristigen Finanzierungen. Ohnehin stellt eine KK-Inanspruchnahme, die über Dispositionsspitzen hinausgeht, ein latentes Risiko für die Unternehmensfinanzierung dar. Neben der Belastung der Ertragslage durch die Finanzierungskosten geht mit einer Dauerinanspruchnahme des KK-Kredits auch eine Verschlechterung der Bilanzrelationen einher, die sich in einem verschlechterten Rating und damit künftig eingeschränkteren Finanzierungsmöglichkeiten äußern kann. Ein Investitionsbedarf, der fremdfinanziert werden soll, sollte somit über Kredite, die sich in ihrer Laufzeit an der geplanten Nutzungsdauer orientieren, abgedeckt werden.
Schlagworte:Bilanz, Bilanzkennzahlen, Bilanzrelationen, Dispo, Dispositionskredit, Finanzierung, Finanzierungen, Fremdfinanzierung, Investition, KK, Konditionen, Kontokorrent, Kontokorrentkredit, Kontokorrentlinie, Kredit, Kredite, Kreditsicherheiten, Rating, Tilgung, Unternehmensberatung, Unternehmensfinanzierung, Verschuldung, Verschuldungsgrad, Zinsaufwand, Zinsbelastung, Zinsen
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Montag, 23. August 2010
Der Umstand, dass Kredite bonitätsabhängig vergeben werden, ist ein uralter Hut. Lediglich in jüngerer Zeit ist die Vokabel “bonitätsabhängig” in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt, da Kreditinstitute auch im Privatkundengeschäft für Ratenkredite individuelle Konditionen eingeführt haben. Diese werden grundsätzlich anhand des EDV-gestützten Scorings ermittelt und weichen in der Regel nicht unerheblich von den mit Fußnoten und/oder Sternchen versehenen Top-Konditionen aus der Werbung ab. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Umsetzung der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie diese Praxis eindämmen wird.
Für Unternehmen und beruflich Selbstständige ändert sich an der bisherigen Handhabung nichts, wonach die Bonität als Zusammenspiel von wirtschaftlicher und persönlicher Kreditwürdigkeit kontinuierlich durch das jährliche Rating neu unter Beweis gestellt werden muss. Die Konditionen für bereitgestellte Kredite sowie die Bereitschaft der Banken, das Unternehmen durch die Bereitstellung von Finanzierungen weiterhin zu begleiten, werden weiterhin von den Ergebnissen der Jahresabschlussanalyse, der Kontoführung und der Qualität der zur Verfügung gestellten Kreditsicherheiten abhängen. Werden Probleme bei der Unternehmensfinanzierung unübersehbar, die sich beispielsweise durch eine zunehmende Ausschöpfung der Kreditlinie äußern, empfliehlt es sich, beizeiten eine Unternehmensberatung zur Ursachen- und Schwachstellenanalyse einzuschalten.
Schlagworte:Bonität, bonitätsabhängig, Finanzierung, Finanzierungen, Jahresabschluss, Jahresabschlussanalyse, Konditionen, Kredit, Kredite, Kreditsicherheiten, Kreditvergabe, Kreditwürdigkeit, Rating, Verbraucherkredit, Verbraucherkreditrichtlinie
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