Die Finanzplanung eines Unternehmens beinhaltet auch eine Investitionsplanung. Hierbei ist zum Einen der entsprechende Kapazitätseffekt innerhalb des betrieblichen Leistungsprozesses zu berücksichtigen, zum Anderen sind die unmittelbaren Auswirkungen auf die Liquidität und die Ertragslage des Unternehmens zu planen. Im Zusammenhang mit jeder Investition ist von daher ein Kredit von vorn herein aufgrund der Wechselwirkung mit der Liquiditäts- und Ertragslage seitens der Unternehmung unter Einbeziehung aller Entscheidungsträger von hervorgehobener Bedeutung.
Grundsätzlich gilt, dass das Anlagevermögen, dass dem Betrieb entsprechend langfristig oder zumindest mittelfristig zur Verfügung stehen soll, lang- bzw. mittelfristig zu finanzieren. Die entsprechenden Anteile von Fremdkapital sollten entsprechend eine volumengewichtete mittlere Laufzeit haben, die die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer möglichst nicht unterschreiten sollte. In der Praxis werden derartige Finanzierungen von Kreditinstituten über ein sogenanntes Annuitätendarlehen zur Verfügung gestellt, wie es auch bei einer privaten Baufinanzierung zum Einsatz kommt.
Sofern der Grundsatz der fristenkongruenten Finanzierung nicht eingehalten wird, kann es mittel- bis langfristig zu Problemen bei der Unternehmensfinanzierung kommen. Eine Unternehmensberatung, die in Fragen rund um die Investitions- und Finanzplanung versiert ist, sollte zu Rate gezogen werden, wenn sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu langfristigen Verbindlichkeiten mit einem Charakter von Dauerschulden entwickeln.